Hausboot Urlaub: Schwimmende Ferienunterkunft

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Hausboot Urlaub: Schwimmende Ferienunterkunft

Hausboote als Reisealternative

Eine tolle und abwechslungsreiche Alternative zu einem Urlaub in einer gewöhnlichen Unterkunft bietet sich mit einer Reise auf dem Hausboot. Ob man mit dem Hausboot nun durch Frankreichs malerische Kanäle schippert, sich das englische Klima während der Fahrt durch das Kanalsystem der Midlands zu Gemüte führt oder den bekanntesten Fluss Irlands, den Shannon, durchfährt – Hausboote und die damit verbundene Mobilität lassen keine Reisewünsche offen. Rundfahrten mit dem Hausboot vereinen Kultur, Gastronomie und Erholung gleichermaßen. In Frankreich laden der Yonne, die Loire-Seitenkanäle sowie der Nivernais-Kanal zur Rundfahrt ein: Mit drei Wochen Zeit im Gepäck durchquert man bekannte Weingegenden wie Chablis oder Sancerre, durchfährt drei Tunnels und passiert das berühmte Aquädukt von Briare. Städte wie Nevers oder Auxerre wechseln sich ab mit sehenswerten Dörfern.

Komfortabler Urlaub auf dem Wasser

Auch wenn England einem zunächst vielleicht nicht als das erste Reiseland erscheint, welches man mit Hausbooten in Verbindung bringt, so birgt es doch zahlreiche Schätze zu Wasser. Eine noch fast urige Gegend findet man in dem Kanalsystem der Midlands, welches sich auf insgesamt 3.200 Kilometern zwischen Liverpool und London erstreckt. Ein verzweigtes System an Wasserwegen lässt sich gemütlich mit den sogenannten Narrow Boats erkunden. Diese sind die buntbemalten und für diese Gegend typischen Hausboote. Die Schleusen sind nahezu allesamt händisch bedienbar, manchmal gibt es sogar einen Schleusenwart. Die Midlands mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihrem Charme begeistern bei jeder Reisezeit, ob man nun eine, zwei oder drei Wochen auf dem Hausboot verbringt – es lohnt sich.
Ein etwas anderes, jedoch auch uriges Bild bietet sich einem, wenn man den Shannon in Irland mit dem Hausboot befährt. Der Shannon wirkt dank seiner zahlreichen seenartigen Erweiterungen und den zahllosen Buchten oftmals gar nicht wie ein Fluss. Befahrbar ist der Shannon auf knapp 200 Kilometern, jedoch darf man nicht vergessen, dass durch die ganzen Verzweigungen noch mehrere hundert Kilometer hinzukommen. Hat man nicht mindestens zwei Wochen Zeit, ist es geschickter sich auf nur einen Abschnitt zu beschränken – den oberen oder unteren Teil des Flusslaufes. Der obere Teil des Shannons ist bis zum Städtchen Leitrim beschiffbar. Schilfgebiete und große Seen erfreuen das Herz eines jeden Vogelfreundes und Anglers. Für die Kulturfreunde gibt es unter anderem Ruinen einer aus dem 12. Jh. stammenden Zisterzienserabtei zu sehen. Der untere Teil des Shannon steht dem in nichts nach: Clonmacnoise, der wahrscheinlich prominenteste Platz am Shannon hält als Sehenswürdigkeit Reste einer christlichen Siedlung aus dem Jahre 545 bereit. Landschaftlich spektakulär ist wiederum der Lough Derg, ein See von 17 Kilometern Breite, der mit Terryglass einen beliebten Anlegeplatz birgt.

Hauboote- die schwimmenden Unterkünfte

Mag man Hausboote mit einem Verzicht auf Komfort verbinden, liegt man bei den heutzutage zumeist hochwertig und neu ausgestatteten Hausbooten damit falsch. Ein Hausboot als schwimmende Unterkunft bietet nahezu den gleichen Standard, den man aus dem Hotel gewöhnt ist. Lediglich auf den Zimmerservice muss verzichtet werden, was aber leicht aufzuwiegen ist durch die Abwechslung, die sich einem bietet sowie dem Gefühl als Kapitän durch beeindruckende, oftmals noch sehr naturbelassene Gewässer zu steuern. Ob nun Frankreich, England, Irland oder auch Holland – eine schwimmende Unterkunft überzeugt.

 

© Foto by RHaessner/Wikipedia & Mathias Bigge/Wikipedia
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