Reiseapotheke: Reisemedizin von der Impfung bis zum Notfallplan

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Reiseapotheke: Reisemedizin von der Impfung bis zum Notfallplan

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Die Reiseapotheke: Was nicht fehlen darf

Nur noch wenige Tage bis zur Abreise, die Vorfreude auf den lang ersehnten Urlaub ist groß. Man legt sich nach und nach die Kleidungsstücke zurecht die man mitnehmen möchte, auch all die Bücher, welche man sich übers Jahr hinweg angeschafft hat, ohne sie zu lesen, sollen mit ins Gepäck, nicht zu vergessen all die anderen Utensilien, wie Sonnencreme, Sport-Zubehör und ein Vorrat an Reisezahlungsmitteln. Die Aussicht auf ein paar Tage voller Leichtigkeit lässt einen leicht vergessen, dass gesundheitliche Beschwerden niemals Urlaub machen und einen immer dann heimzusuchen pflegen, wenn man sie gerade überhaupt nicht gebrauchen kann. Glück hat, wer vorsorgt und daran denkt, sich eine kleine Reiseapotheke zusammenzustellen, damit man sich bei ungefährlichen, aber lästigen Erkrankungen selbst helfen kann. Denn Arztbesuche sind im Ausland oft kostenpflichtig und die Kommunikation mit dem Doktor nicht ganz einfach, wenn dieser in einer fremden Sprache spricht.

Die häufigsten Urlaubserkrankungen

Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die gerade im bei längeren Reisen und Auslandsaufenthalten auftreten. Diese kann man jedoch in der Regel selbst behandeln, weshalb die Reiseapotheke vor allem Medizin gegen leichte Infektionen beinhalten sollte. Zu den häufigsten Erkrankungen im Urlaub zählt die Erkältung: Ihre Symptome sind Schnupfen, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal begleitet von leichtem Husten. Wer lange in der Bahn oder einem Flugzeug unterwegs ist, atmet bis zu 15 Stunden lang klimatisierte Luft ein. Weil diese meist sehr trocken ist, werden die Atemwege gereizt und die natürliche Abwehrfunktion der Schleimhäute geschwächt – Keime haben leichtes Spiel und verursachen meist schon bei der Ankunft erste Beschwerden. Schmerzmittel und Nasenspray sollten als in jedem Fall Teil der Reiseapotheke sein, zumal auch sehr viele Unterkünfte über Klimaanlagen temperiert werden, wodurch das Risiko eines grippalen Infekts weiter erhöht wird. Ebenso wichtig für die Reiseapotheke sind Medikamente gegen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. In Regionen mit heißem Klima, wie der Karibik, Asien oder dem Mittelmeerraum (z.B. Spanien, Tunesien, Marokko), werden Touristen sehr häufig von Durchfallerkrankungen geplagt. Ursache hierfür können schlechte hygienische Bedingungen beim Essen sein, aber auch ungewohnte Gewürze und Zubereitungsarten, oder das Wetter selbst, wenn starke Hitze oder feuchte Luft den Organismus schwächt. Zahlreiche Mittel, die auch ohne Rezept erhältlich sind, schaffen hier jedoch meist zuverlässig Abhilfe, und sind ein absolutes Muss in der Reiseapotheke. Plant man einen Aktivurlaub mit viel Bewegung oder eine Abenteuerreise, die einen in die wilde Natur führt, gehören außerdem noch abschwellende Salben, Insektenschutz und eine starke Sonnencreme (Sun-Blocker) in die Reiseapotheke. 

Reisemedizin: Dort kaufen, wo sie günstiger ist

Je nachdem, wo genau man seinen Urlaub verbringt, muss die Reiseapotheke nicht von Beginn an vollständig sein. Die wichtigsten Medikamente sollten immer dabei sein, aber viele Heilmittel bekommt man im Ausland wesentlich günstiger als zu Hause. In Regionen mit niedrigerem Durchschnittseinkommen sind die gängigen, frei verkäuflichen Arzneien internationaler Hersteller oft günstiger,  vor allem, wenn die Apotheken preislich gebunden sind. Hier genügt es, kurz nach der Ankunft die Reiseapotheke mit den fehlenden Produkten aufzufüllen, außerdem lohnt es sich bei Alltagsmedizin, wie Kopfschmerz-Tabletten oder Hustensaft, einen Vorrat für zu Hause anzulegen. Zu den Destinationen, in denen man sich die Reiseapotheke vor Ort zulegen sollte, zählen auf jeden Fall Griechenland, Türkei und die Niederlande. Beachten sollte man hier allerdings, dass man medizinische Produkte nicht unbegrenzt nach Deutschland einführen darf – eine Regel, die im Übrigen auch für die Einreise ins Urlaubsland gilt. Muss man regelmäßig Medikamente einnehmen, so dürfen diese selbstverständlich in der Reiseapotheke nicht fehlen. Oft muss man jedoch beim Zoll oder den Grenzbehörden ein entsprechendes Rezept vorlegen und die mitgebrachte Menge anmelden, um nicht den Verdacht zu erwecken, diese illegal ins Land bringen zu wollen. Verordnete Medizin sollte deshalb immer deklariert werden.
 

 

© Foto by Joho345/Wikipedia
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