Reisegeschichte: Wurzeln

gutschein-bild
50 Euro
sichern!
Für jede Buchung erhalten Sie einen Reisegutschein im Wert von 50 Euro. Mehr Info hier.

Reisegeschichte: Wurzeln

Beginn des Reisens

Wann genau man das erste Mal von einer richtigen Reise sprechen kann, ist fraglich. Jedenfalls unterschieden die alten Griechen als erste zwischen Arbeit und Freizeit, sie waren also diejenigen, die Freizeitvergnügen für sich entdeckten – und dazu gehört das Reisen ja bekanntermaßen. Hier waren es vor allem Pilgerreisen, die zählten, also religiös motivierte Unternehmungen, wie sie auch schon den Ägyptern bekannt waren. In der griechischen Gesellschaft, wie auch dann in der römischen, wurden Sklaven angestellt, um zu arbeiten. Auch diese hatten aber freie Zeit zur Verfügung. Aus Angst vor Aufständen erfand man in Rom daher das Konzept von „Brot und Spielen“, um die Massen zu animieren und damit von möglichen politischen Forderungen abzulenken. Im Circus Maximus und im Kolosseum hielt man Pferderennen und Gladiatorenkämpfe ab, in der Stadt wurden öffentliche Badeanlagen und Parks errichtet – Rom wurde zu einem attraktiven Reiseziel.

Tatsächlich reisten die Menschen auch von weiter her an, um sich die Spiele anzusehen und um sich in der Stadt zu vergnügen. Die ersten richtigen Touristen waren also bereits vor über 2000 Jahren unterwegs, um sich in einer großen Gemeinschaft den „Urlaub“ von „Animateuren“ versüßen zu lassen. Diese touristischen Ausflüge aus dem ganzen römischen Reich nach Rom waren nur möglich, weil die Römer die Transportwege in ihrem ganzen Herrschaftsgebiet extrem gut ausgebaut hatten. Dahinter steckt ein wenig unterhaltsamer Grund; da man Truppen schnell hin und her bewegen musste, waren gut befestigte Wege und ein umfangreiches Streckennetz notwendig.